Das Studio des Foto-Clubs
Das Studio ist jetzt fertig. Es kann wie eine Dunkelkammer komplett abgedunkelt werden,
wodurch die volle Kreativität beim Beleuchten der Models gegeben ist. Die Bühne hat drei wechselbare Hintergründe,
schwarz, weiß und grün. Wobei der Schwarze und Weiße aus richtigem 300gr Bühnenmolton bestehen.
Dem Club-Mitglied stehen im Studio aber auch verschiedene Equipment’s zur Verfügung. So zum Beispiel neben den Standards wie Hocker und diverser Kleinkram, auch einen hochwertigen CHESTERFIELD Sessel, eine 1,6 Meter hohe künstliche Zimmerpflanze und Lucie.
Lucie ist das Stillhalte-Model des Studios. Mit Lucie teste ich, ohne das sie nervös wird oder die Gedult verliert, die Wirkung von Beleuchtung und Hintergründe.
Die Bühne
Die Bühne bietet neben einem Lichtfenster aber auch klassische Beleuchtungseinheiten wie Fotolampen, Scheinwerfer und Reflektoren.
Der Foto-Tisch
Für das professionelle Fotografieren von kleineren Objekten gibt es im Studio einen spezialisierten Foto-Tisch. Der Foto-Tisch steht der Bühne gegenüber.
Selbst nutze ich den Foto-Tisch eher digital für das Erfassen meiner historischen Fotogeräte. Zu dem möchte ich mich ein wenig in der Stock-Fotografie ausprobieren.
Bereits bei meinen ersten Objektfotos ist mir daher aufgefallen, dass die Schatten auf der Grundfläche zu stark waren. Ein Blitz gegen einen Reflektor über den Foto-Tisch konnte das Problem minimieren. Jetzt habe ich einen festen Himmel als Reflektor für den Blitz eingebaut und freue mich, ohne großen Aufwand Objekte fotografieren zu können.
Auch der Foto-Tisch kann von den Club-Mitgliedern analog und digital genutzt werden. (Eventuell gibt es ja auch weitere analoge Foto-Freunde die sich mit der digitalen Stock-Fotografie einige Hobby-Ausgaben zurückholen möchten.)
Die Heizung im Winter
Das Studio ist ein ungeheizter Bereich. Um auch im Winter dort Arbeiten zu können habe ich einen Gas-Brenner als Heizung angeschafft. Bei den Arbeiten am Lichtfenster über den Jahreswechsel 25/26 habe ich ihn testen können.
Je nach Außentemperatur lasse ich den Gas-Brenner am Anfang 40 bis 60 Minuten laufen. Das reicht in der Regel für die nächsten 3-4 Stunden ohne Heizung aus. Allerdings ist der Gas-Brenner auch sehr laut. Solange man dort nur selbst vor sich hin arbeitet ist es OK. Stehen professionelle Portraits im Winter an, muss ich mal schauen. Ich denke daran einen Heizpilz, wie in der Gastronomie, zu testen?
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